Bowling Green – Birthplace of the Chevrolet Corvette

National Corvette Museum & production plant

Das “National Corvette Museum” ist wie der Name es schon sagt, komplett der Chevrolet Corvette gewidmet – “America’s only sports car”. Warum genau in Kentucky, wo sonst hauptsächlich Kühe grasen? Weil das Corvette-Werk von General Motors gleich eine Hausnummer weiter steht und hier seit 1981 jede jemals hergestellte Corvette gebaut wurde. Nice! 😀

Chevrolet Captiva in front of Chevrolet Corvette Z06, National Corvette Museum, Bowling Green
Chevrolet Captiva in front of Chevrolet Corvette Z06, National Corvette Museum, Bowling Green

Da sich das Museum auf ein einziges Modell konzentriert, ist es voll gepumpt mit Details zu den einzelnen Modelljahren, Spezialversionen, sowie Einblicken in die Entwicklung vergangener Modellgenerationen.

Corvette C2, National Corvette Museum, Bowling Green
Corvette C2, National Corvette Museum, Bowling Green

In der Eingangshalle wird man von brandneuen Corvettes der siebten Generation, der sogenannten “C7”, empfangen. Dies sind Kundenautos, die sozusagen im Werk abgeholt werden.

Das “erhoffte Museumshighlight” ist mittlerweile wieder geschlossen. Wie bitte??!!

Crashed Corvettes, National Corvette Museum, Bowling Green
Crashed Corvettes, National Corvette Museum, Bowling Green

Am 14. Februar 2014 ist unter einem Bereich des Museums ein Erdloch entstanden und hat logischerweise einige wertvolle Museumsstücke in den Abgrund gerissen. Während es sich die Autos im Keller “bequem” gemacht haben”, ist die Besucheranzahl durch das Dach geflogen. 😀

Mittlerweile ist das Loch wieder zu und die Autos werden soweit möglicher wieder restauriert.

Im Anschluss stand natürlich die Besichtigung des Corvette-Werks an. Hier werden die funkelnigelnagelneuen Corvette C7 Stingray und Z06 hergestellt. Leider dürfen da keine Bilder und Videos gemacht werden – selbstverständlich… 😦 Die Führung war auch ohne Film cool; man ist nahe am Produkt und der Guide beantwortet alle Fragen geduldig und kompettent. Man wird von Station zu Station geführt, an denen der Guide alle Details los werden darf. Verglichen zu den Werksbesichtigungen von Porsche und Jaguar, an denen ich schon teilnehmen konnte, geht das Ganze etwas hemdsärmliger von statten. Hier ist jeder so angezogen wie er oder sie es gerade für richtig haltet bzw. am bequemsten finden. Zudem sieht man immer wieder mal einen Radio. Bei den anderen zwei Herstellern gibt es soetwas nicht; Firmenuniform ohne Musikablenkung.

Ich empfehle jedem Autoenthusiasten die Corvette-Werksbesichtigung. Jede Marke hat so seine Eigenheiten und es ist immer wieder cool zu sehen wie ein Auto von der Metallrolle bzw. Fiberglas zum fertigen Auto aus hergestellt und aus der Halle gefahren wird.

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